Warum Insourcing?

„Ich will damit nichts zu tun haben. Mir ist wichtig, dass es läuft. Wie, ist mir egal! Jedenfalls so viel wie bisher kann das nicht kosten.“

„Was ist zu tun?“

„Wir haben praktisch keine großartigen Dinge. Ein paar Banken sind zum Aufbuchen und die wenigen Rechnungen, die wir bekommen, sind auch schnell erledigt.“

„Und wie fakturieren Sie?“

„Ganz einfach in Word und  Excel.“

„Wie kommen die Rechnungen dann in die Buchhaltung?“

„Naja, stimmt, die müssen auch gebucht werden. Aber das sind höchstens zwanzig im Monat.“

„Nur innerhalb Österreich? B2B oder B2C? Oder auch in die EU oder ins Drittland?

„Ja, grundsätzlich ist da alles dabei.“

„Auch Fremdwährungen? Und haben Sie Banken in fremder Währung?“

„Ja, – schon. Da wird mir auch immer gesagt, dass das sehr Zeit intensiv sei. Aber ich glaub das einfach nicht. Heute kann man doch schon alles automatisieren.“

„Haben Sie schon mit Ihrer Bank gesprochen? Wie sie zu den elektronischen Daten kommen können?“ 

„Ich hab kein Zeit dafür. Bitte, –  ich will damit nichts zu tun haben. Ich muss mich um die Projekte kümmern und dass das Unternehmen läuft. Können Sie das alles einrichten?“

„Wir können es so aufbauen, dass alles, was elektronisch möglich ist, auch umgesetzt wird.“

„Das klingt gut. Denn ich benötige die Ergebnisse aus der Buchhaltung aktuell für meine Entscheidungen.“

„Wie kommen Sie momentan zu Ihren Zahlen?“

„Ich frage per e-mail an, ob der Kunde A schon bezahlt hat und erhalte tagelang keine Antwort. Wenn ich dann anrufe, erfahre ich erst, dass der Mitarbeiter krank ist.“

„Aha.“

„Und ich komme mir vor wie auf einer menschenleeren Weide, auf der mir auch noch der Wind um die Ohren bläst. Und mir mein Taschentuch aus der Hand reißt, wenn ich versuche meine tränenden Augen zu beruhigen. “

„Dann muss ich unvorbereitet ohne Zahlen in eine Projektsitzung gehen. Oft erfahre ich viel zu spät, wenn ein Kunde zahlungssäumig ist. Ich muss wissen, wie ich kalkulieren kann und ob sich ein Projekt rechnet.“

„Wenn ich dann auch noch sehe, dass mir mein Telefonat, in dem ich nur erfahren habe, dass der Mitarbeiter krank ist, auch noch verrechnet wird, dann brauche ich gleich noch ein Taschentuch, um mir meinen Schweiß von der Stirn zu wischen!“

„Wenn es Recht ist,  komme ich nächste Woche Montag um 10 Uhr zu Ihnen. Wir optimieren die Prozesse und holen Ihr Rechnungswesen ins Unternehmen zurück.  Dann brauchen Sie nur Ihr Notebook aufmachen, und haben die aktuellen Zahlen am Display. „

„Ja. Danke, der Termin passt. “

 

 

 

 

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